Peng










 

Peng 2020

Lack auf Isolierglas, Tape
71cm x 70cm x 59,5cm#

Drei Glasscheiben sind miteinander verbunden und stehen im Raum wie einaufgeschlagenes Buch. Die Verbindung macht die Scheiben als zusammengehörige Einheit lesbar, ohne eine feste Blickrichtung vorzugeben.

Auf jeder Scheibe ist die zeichnerische Darstellung einer Hand in einer leicht veränderten Haltung zu sehen. Die drei Darstellungen lassen sich als Abfolge lesen. Die Bedeutung dieser Gesten bleibt mehrdeutig. Der Fingerzeig, die Spielgeste und die Zustimmung liegen dicht beieinander und überlagern sich. Keine Haltung ist eindeutig festgelegt, keine Lesart schließt die andere aus. Die Bewegung entsteht nicht durch einen tatsächlichen Ablauf, die Abfolge muss im Kopf erzeugt werden und bleibt dort endlos wiederholbar.

Der Titel Peng verweist auf die lautmalerische Spielhandlung. Die Arbeit hält eine vertraute Geste in der Schwebe – zwischen Zeigen, Handeln undZeichen.

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